proTechnicale während Corona

Während Corona den Alltag fortzuführen, ist für alle eine Herausforderung. Ständig gibt es neue Maßnahmen und Regelungen, an die man sich halten muss. Ob für Schüler, die sich im dauergelüfteten Unterrichtsraum erkälten, oder Studenten, die in eine neue Stadt ziehen und ohne Präsenz Vorlesungen kaum jemanden kennenlernen.

So ist auch Corona für uns eine Herausforderung.

Das Problem, allein in einer neuen Stadt zu sein, haben wir durch die WGs und das Programm mit 15 Teilnehmerinnen zum Glück nicht! Mit uns Mädels haben wir immerhin ein gewisses Maß an sozialer Interaktion gesichert und schnell neue Freundschaften geknüpft. Allerdings ist es schwer, außerhalb unserer Gruppe Bekanntschaften zu machen, gerade wenn Sportvereine ihren Betrieb einstellen müssen und auch das Airbus Sinfonieorchester vorläufig nicht mehr probt.

Wir sind froh, dass unser Unterricht weiter in Präsenzveranstaltungen stattfinden kann, auch, wenn das ständige Maskentragen und Lüften wirklich nerven kann! Nicht wenige nehmen sich extra für den Unterricht einen zusätzlichen Schal oder eine dickere Jacke mit, die sie auf dem Fahrrad gar nicht benötigen.

Unterricht vor Ort – mit Masken, dicken Jacken und ordentlich Proviant

Was andere Veranstaltungen betrifft, sind wir momentan aufgrund des Teillockdowns deutlich eingeschränkter. So wurde die für vorletzte Woche geplante Exkursion zum Thema erneuerbare Energien kurzfristig verschoben und unsere Projektleiterinnen mussten spontan umplanen.

Videokonferenzen gehören in diesem Jahr schon zum Standartprogramm, wodurch aber auch interessante neue Formate entstehen. So hören wir bei „Was machst du so?“, was ehemalige Teilnehmerinnen nach ihrem Jahr bei proTechnicale machen, kommen dadurch ebenfalls mit früheren Jahrgängen stärker in Verbindung und können uns inspirieren lassen.

Unterricht über Zoom

Gerade die Ungewissheit, wie es weiter gehen wird und ob es neue Einschränkungen geben wird, belastet vor allem psychisch. So bewerben wir uns auf Praktika, bei denen wir nicht wissen in welcher Form sie stattfinden können. Natürlich gibt es Lösungen, durch die ein Praktikum auch während starken Beschränkungen möglich ist, wie zum Beispiel hybrid oder remote Formen, bei denen auch ein Praktikum teilweise oder komplett von zuhause stattfindet. Allerdings hoffen doch die meisten auf ein Praktikum direkt im Unternehmen, nicht nur digital.

Besonders, was das Auslandspraktikum angeht, herrscht große Ungewissheit. Wo es heute noch möglich ist zu reisen, kann schon morgen eine Reisewarnung ausgesprochen, oder gar die Einreise beschränkt sein. Dadurch sowie durch die Gefahr einer Quarantänepflicht, können Praktika nicht möglich oder Förderungen eingestellt werden. Jeder kann sich vorstellen, was das für die Motivation sich zu bewerben bedeutet.

Trotzdem lassen wir uns nicht unterkriegen und machen das Beste aus dem was wir haben! Es lässt sich schließlich auch in kleineren Gruppen, mit Maske oder online arbeiten und Spaß haben!


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