Wird schon!

So, nachdem wir uns jetzt schon sehr lange nicht mehr gemeldet haben, wird es mal wieder Zeit, zu hören, was wir proTechnicale – Mädels in der letzten Zeit so getrieben haben.

Um von Vorne anzufangen: Seit Beginn des Oktobers haben wir die Ehre, uns mit technischen Zeichnungen und CATIA (CAD – Programm) herumzuschlagen. Als Ausgleich dazu gibt es Freihandzeichnen und Visualisierung sowie Aerodynamik. Wir hatten uns so langsam in die Grundbegriffe eingearbeitet, uns mit der anderen Mausbenutzung in CATIA angefreundet (wer es nicht kennt: drehen, ziehen und zoomen geht nicht mit der normalen Mausbelegung, sodass man da viel Spaß haben kann), die Papierberge aus Technischem Zeichnen zur Normalität erklärt, da sind wir einfach für drei Wochen in den Süden gefahren.

Süden? Richtig gehört. Vom 22.10.2018 bis zum 11.11.2018 durften wir in dem Städtchen Teningen (bzw. Emmendingen) bei Freiburg wohnen und lernen. Untergebracht waren wir in Ferienwohnungen und im f.u.n.k.e. Future Haus. Dies führte zu neuen WG- Konstellationen, die schnell ihre eigenen Rituale einführten. So haben die Mädels aus dem Future Haus sich abends immer vor einem (wahnsinnig tollen, großen) Fernseher versammelt und Netflix bemüht. Und nebenbei sind mehrere Packungen Chips, Lebkuchen und Schokolade draufgegangen …Übrigens, falls ihr mal einen Teig ausrollen wollt, und gerade kein Nudelholz zur Stelle habt, dann nehmt einfach eine alte Weinflasche, das funktioniert ganz hervorragend. Haben wir für euch getestet und für „sehr gut“ befunden.

Aber natürlich war es nicht nur mit Fernsehschauen getan. Wir hatten auch ein volles Programm: Eingestiegen mit einem Workshop zum Thema „Selbstreflexion“ ging es mit Differenzialgleichungen, Robotik und Fraktale weiter. Roboter am vom-Tisch-fahren-hindern und bunte Bildchen mithilfe vom Chaos zu produzieren können wir jetzt. Der Matheunterricht wiederum hat uns sehr geholfen, einen sanften Einstieg in die Hochschulmathematik zu finden.

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Danach ging es mit Vocal Coaching weiter. Einige hatten diesem sehr skeptisch gegenüber gestanden. Als es soweit war, hatten wir aber alle sehr viel Spaß und ein paar neue Insider („Schwalllaute“) für uns entdeckt. Und auch „Kirchengesang“ haben wir gut imitieren können.

Währenddessen hatte uns auch die Krankeitswelle erreicht; ab dem Workshop „Wirtschaftsethik“ war teilweise nur noch die Hälfte der Besetzung da, da der Rest krank das Bett hütete.

Mit dem Workshop „Wirtschaftsethik“ hatte kaum jemand etwas Anfangen können. Das legte sich aber schnell. Zu Beginn wurde einmal das Grundsätzliche (Kant, Utilitarismus, Aristoteles) durchgesprochen und diskutiert; danach sind wir langsam und mit vielen, sehr verschiedenen Diskussionen (wir sind von Medizinethik bis zum Bildungssystem gekommen) zur Wirtschaft und Verantwortung gekommen. Alle Teilnehmerinnen hatten sehr viel Spaß an der Veranstaltung und sind mit viel Input aus dem Workshop gegangen.

Zwischendurch haben wir auch ein bisschen Freiburg unsicher gemacht; die Nordlichter unter uns waren noch nie dort gewesen und haben dementsprechend ein bisschen Sightseeing betrieben. Währenddessen hat uns der kalte Herbst draußen dazu verleitet, nach Waffeln und Crepes zu fahnden; und wir sind fündig geworden! Es gibt nichts besseres als mega leckere Waffeln draußen sitzend, in Decken eingemummelt zu essen. Es wurde festgestellt: Freiburg ist sehr schön und man kann dort sehr viel Spaß haben. Straßenbahnen sind lustig. Punkt.

Nach dem E-Top Pitch-Day der Firma f.u.n.k.e., an dem wir als „Personal“ teilgenommen haben, sind wir am nächsten Tag (fast alle) nach Hamburg mit vielen neuen Eindrücken gefahren.

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Mittlerweile sind wir schon wieder anderthalb Wochen hier und haben wieder unseren Unterricht aufgenommen. Mittlerweile sind wir alle ziemlich gut mit Geodreieck, Maus, CATIA, Markern, Pastellkreide und Formeln befreundet. Nebenbei sind wir am Praktikumsplätze organisieren. Dementsprechend viel Übung im Schreiben von Bewerbungen haben wir mittlerweile gesammelt. Helfen wird uns das auf jeden Fall. Zusätzlich dazu hatten wir ein internationales Bewerbungstraining, um auch im englischsprachigen Ausland positiv auffallen zu können. Und dann beschäftigen wir uns auch schon mit unseren Projektarbeiten. Mittlerweile haben fast alle Teilnehmerinnen ein Thema gefunden und mit der Recherche begonnen.

Apropos Recherche, was auch viel Recherechearbeit von uns forder/forderte, ist MUN. Wir nehmen Ende November/Anfang Dezember an der HamMUN teil. Dafür wollten sogenannte Position Papers geschrieben werden. Und mit dem Schreiben von diesen kann man viel Spaß (und  viel Leid) haben.

Wir melden uns dann wieder, wenn MUN gelaufen ist und geben euch ein paar Einblicke in die Welt der Politik (na ja, fast).

Mit Liebe (gemacht) vom grünem Team

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